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Die wichtigsten Tools & Services die ich täglich nutze.

​Du bist auf der Suche nach Tools & Plugins, die deinen Blog zum Erfolg verhelfen?

In den letzten Jahren habe ich unzählige Plugins, Services und Dienstleister getestet, auf Stärken und Schwächen geprüft und oft auch wieder aus WordPress geworfen. Die folgenden Tools haben den Prozess "überlebt" und finden sich in fast all meinen Blogs.

Gerade wenn man neu anfängt ist es schwierig, sich durch den Wust an Plugins zu wühlen, bis man endlich das Richtige für sich gefunden hat. Ich hoffe daher, dass euch diese Liste hilft, das Aufsetzen eures Blogs zu erleichtern und mit dem anzufangen, was wirklich wichtig ist - nämlich das Schreiben :-)

Bedarfsanalyse

Die wichtigste Frage zum Start eines neuen Blogs ist folgende:

"Was benötige ich wirklich um jetzt effektiv und effizient mit dem Aufbau meines Blogs zu beginnen?"​

Der Fokus hier liegt vor allem auf WIRKLICH und JETZT - macht nicht den Fehler, den ich zu Anfang begangen habe - nämlich euch vorzustellen, wie euer Blog in 1-2 Jahren aussehen soll. Denn benötigt euer Blog wirklich schon jetzt ein Forum? Einen Membership-Bereich? Hochscalierbares Caching?

Genau. Eher nicht.

Konzentriert euch daher auf das Wesentliche - qualitativ hochwertige Inhalte in einer präsentablen Form zu veröffentlichen, so dass Sie von euren zukünftigen Lesern gefunden und konsumiert werden können.

​Im Wesentlichen könnt ihr das, was zu tun ist in folgende Hierarchie bringen:

1. Inhalte erstellen

Ohne Inhalte kein Blog - macht Sinn. Daher sollten wir uns am Anfang auf die Erstellung und Bereitstellung der Inhalte konzentrieren.

2. Vermarktung & Promotion

Nachdem wir ja nicht nur für uns alleine schreiben müssen, müssen wir unseren Blog vermarkten um neue Leser zu gewinnen.

3. Engagement

Mir persönlich macht ein Blog erst richtig Spaß, wenn Gespräche, Diskussionen oder allgemein Interaktion entsteht. 

4. Konvertierung

Wer mit seinem Blog auch Geld verdienen will, der sollte den letzten Punkt nicht außer Acht lassen. Wer mit seinem Blog kein Geld verdient, der wird sich nie 100% darauf konzentrieren können.

1. Die wichtigsten Tools zur Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten

Die absoluten Grundlagen des Bloggings, aber dabei auch so unglaublich wichtig. Denn schon hier kann man einiges gleich von Anfang an richtig machen. Wenn wir am Frühstückstisch bei einer heißen Tasse Kaffee unsere Lieblingsblogs lesen, dann wollen wir vor allem folgendes:

  • Die Seite soll schnell laden - wir wollen nicht warten müssen
  • Die Inhalte sollen informativ und relevant für uns sein
  • Die Inhalte sollen schön und lesbar aufbereitet sein - niemand mag den Charme einer Masterarbeit

Mit den entsprechenden Werkzeugen ist das aber zum Glück kein Problem.

Domains & Hosting​

Zuerst braucht ihr einen Domainnamen nach eurer Wahl. Das richtige Hosting sorgt dann dafür, dass euer Blog schnell und zuverlässig geladen wird. Das richtige Content Management System sorgt für die Verwaltung und Darstellung der Inhalte und zum Schluss kommt noch ein wenig Technikzauberei dazu, um euren Blog noch schneller vor die Augen eurer Leser zu bringen.

Godaddy-Logo

GoDaddy Domains

Meine Domains liegen vor allem bei GoDaddy und ich habe bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht. 

Der Preis für eine .DE-Domain liegt zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Seite zwischen 3,49€ und 8,99€ pro Jahr. Grundsätzlich kann man aber bei einem Domain-Registrar nicht all zu viel falsch machen, wenn man sich einen der Großen heraussucht.

Es kann übrigens nicht schaden, sich auch gleich die .NET, .COM und .ORG Domains seiner Wunschdomain zu kaufen. So verhindert man, dass andere unter gleichem Namen Blogs auf den großen Toplevel-Domains starten können.​

Kosten:
Beginnt ab 3,49€ / Jahr

All-Inkl Hosting

All-Inkl Logo

Ich hoste praktisch alle meiner deutschen Seiten bei All-Inkl und habe bisher nur ausgezeichnete Erfahrungen gemacht. Meine Seiten sind quasi nie offline, der Admin-Bereich ist nach etwas Einarbeitung leicht verständlich und der Service ist einfach nur rasend schnell!

Selbst an einem Freitag Abend erhalte ich innerhalb weniger Minuten Antwort auf meine Fragen.

Bei neuen Blogs reicht übrigens ein All-Inkl Private Paket völlig. Später kann man dann einfach auf größere Pakete upgraden, sofern nötig.

Kosten:
Beginnt ab 4,95€ / Monat​

​Weitere nützliche Tools:

Cloudflare

​Cloudflare ist ein kostenloser CDN-Anbieter. Durch die Nutzung von Cloudflare erhöht sich im Idealfall die Geschwindigkeit deines Blogs von verschiedenen Teilen der Erde. Wenn du also Leser aus der DACH-Region, aber auch aus anderen Teilen der Welt hast, dann macht ein CDN von Anfang an sicherlich Sinn.

Außerdem erhöht Cloudflare die Sicherheit deines Blogs und das kann ja nie schaden.​

Ansonsten ist es zwar nicht zwingend notwendig, da aber die Installation nur ein paar Minuten dauert kann es nicht schaden, sich frühzeitig darum zu kümmern.


Ansprechende Inhalte erstellen

Essenziell für einen guten Blog ist zum einen natürlich die Bloggingsoftware. Hier setzte ich auf den Quasi-Standard WordPress aufgrund der Erweiterbarkeit und der ständig fortlaufenden Entwicklung. Außerdem finde ich WordPress einfach zu bedienen und komme allgemein sehr gut damit klar.

Darüber hinaus gibt es aber noch einige nützliche Plugins, die aus einem recht generischen WordPress-Blog ein wahres Schmuckstück machen.

WordPress

Wordpress Logo

Der Quasi-Standard unter den Blogging-Plattformen. Hier gibt es kaum etwas zu sagen, was nicht schon 1000 Mal gesagt wurde. WordPress ist quasi das Schweizer Taschenmesser unter den Blogging-Plattformen.

Thrive Themes

thrive themes logo

Ich benutze für diesen sowie einige andere Blogs die Themes von Thrive Themes. Abgesehen von der Tatsache, dass mir die Designs gut gefallen haben die Thrive Themes auch den Vorteil, dass sie besonders gut mit dem Thrive Content Builder zusammen arbeiten, den ich im nächsten Abschnitt vorstellen werde.

Auch der Support ist hier sehr schnell, jedoch nur auf englisch verfügbar. Das trifft jedoch für die meisten Themes zu.​

Auch beinhaltet jedes Theme eine automatische Bilderoptimierung, was die Ladezeiten deines Blogs reduziert.​

Kosten:
Beginnt ab $49 für eine einfache Lizenz

Thrive Content Builder

thrive Content Builder

Der Thrive Content Builder ist für mich inzwischen zum Herzstück meines Blogs aufgestiegen. Ich lege viel wert auf ansprechend aussehende Artikel und der Thrive Content Builder macht dies möglich.

Im Wesentlichen ist er ein WYSIWYG Editor für WordPress, mit vielen tollen, nützlichen Funktionen bis hin zu ansprechenden Landingpages oder Popups.

Für mich ersetzt der Thrive Content Builder inzwischen andere Tools wie Leadpages oder bis vor kurzem auch Popup-Plugins. Daher ist er allemal sein Geld wert!​

Kosten:
Beginnt ab $49 für eine einfache Lizenz

Keyword-Recherche zur Suchmaschinenoptimierung

Ich bin der Meinung, dass jeder, ob man nun seinen Blog kommerziell betreibt oder nicht, sich intensiv mit Suchmaschinenoptimierung auseinander setzen sollte. Denn schließlich hat Suchmaschinenoptimierung ein wichtiges Ziel: Interessierte Leser mit interessanten Inhalten zu verknüpfen.

Wenn du also interessante Artikel auf deiner Seite hast, wäre es dann nicht schade, wenn kaum jemand sie in Google finden würde? Daher ist es unglaublich wichtig, sich zumindest ein wenig damit zu beschäftigen, wonach die Leute eigentlich suchen.

Das heißt nicht, dass man anschließend den Artikel grundlegend ändern muss​. Aber wenn man schon ein wenig auf seine Wortwahl achtet, kann das unglaubliche Unterschiede machen. Idealerweise macht ihr euch bereits vor dem Schreiben des Artikels darüber gedanken.

SEcockpit

SEcockpit Logo

SEcockpit ist inzwischen das 3. Keyword Tool in meiner Laufbahn und bisher auch das, mit dem ich am effektivsten arbeiten kann. Leider muss man sagen, dass es auch das teuerste ist.

Die Vorteile sind hier, dass es rein webbasiert funktioniert, man einige nette Funktionen zur Competitor-Analyse hat und seine Recherche auch schön in unterschiedliche Projekte unterteilen kann.

Außerdem bietet es nicht nur Keywordvorschläge auf Basis des Adwords Keyword Planners sondern auch auf Basis von Google Suggest und Google Related Synonyms.

Wer ernsthaft vor hat, seine Vermarktung auf Suchmaschinentraffic zu ​fokusieren, der sollte sich zumindest hier ein gutes Tool zulegen. Es geht zwar auch alles manuell und kostenlos, aber aus meiner Erfahrung kostet es viel mehr Zeit, die man effektiver in andere Dinge investieren kann.

Kosten:
Beginnt ab 30€ / Monat

2. Tools zur Vermarktung & Promotion deines Blogs

"Build it and they will come" - das war mal der Slogan vieler Webunternehmer. Doch leider ist der Goldrausch der frühen Jahre dieses Jahrtausends schon lange vorbei. Heute entscheidet oftmals das Marketing darüber, ob ein Produkt oder eine Webseite erfolgreich wird oder nicht.

Bei der Vielzahl an Blogs und Medienangeboten da draußen, ist es wichtig sich schon früh auf die Vermarktung der eigenen Inhalte zu konzentrieren. Denn nichts ist deprimierender als Stunden vor Google Analytics zu sitzen, ohne dass auch nur ein einziger Besucher angezeigt wird, glaubt mir ;-)

Social Locker

Social Locker Logo

Das Social Locker Plugin versteckt frei wählbare Abschnitte deines Artikels hinter einem "Social Media Vorhängeschloss". Um den versteckten Inhalte freizuschalten, muss dein Leser erst einen Like-Button klicken. Dann erhält er den kostenlosen Inhalt und du einen neuen Fan

WICHTIG: Der Social Locker versteckt die Inhalte nicht nur vor deinen Lesern sondern auch vor dem Google-Bot! Daher sollte man nie lange Texte verstecken. Lieber einen nützlichen, weiterführenden Link, einen Download-Knopf oder ähnliches dahinter verstecken.

Trotzdem - ein tolles Werkzeug um organisch Fans zu gewinnen.​

BuzzStream

Buzzstream Logo

BuzzStream ist ein CRM-Tool, welches speziell für Linkbuilding und SEO-Outreach konzipiert wurde. Wenn du erst einmal einige Wochen und Monate in die Vermarktung deines Blogs gesteckt hast, wirst du sehr schnell über eine Vielzahl an Kontakten verfügen.

Um einen Überblick zu bekommen, mit wem ich bereits Kontakt hatte, nutze ich BuzzStream. Darüber hinaus hilft mir BuzzStream auch, neue potentielle Ansprechpartner zu recherchieren. BuzzStream checkt ebenfalls, ob deine Ansprechpartner bereits auf deinen Blog verlinkt haben oder nicht.​

Anfängern würde ich raten, das Ganze erst einmal per Excel-Tabelle zu machen. Mir persönlich gefällt BuzzStream aber besser. Besonders toll ist das Chrome Plugin, mit dem man einfach und schnell neue Partner abspeichern kann.​

Kosten:
Beginnt ab $19 / Monat

3. Tools zur Optimierung von Engagement

Die meisten von uns schreiben Blogs nicht für sich alleine. Wir wollen mit unseren Lesern interagieren, diskutieren und uns austauschen. Dazu bieten sich mehrere Wege, wobei ich aktuell hauptsächlich die Kommentarfunktion sowie meine Email-Liste nutze.

Besonders Email-Adressen halte ich für unglaublich wichtig, nicht nur für den direkten Kontakt mit seinen Lesern, sondern auch in weiteren Schritten für die Vermarktung der eigenen Inhalte und vielleicht sogar eigener Produkte.​

Mailchimp

Mailchimp Logo

Mailchimp ist seit Jahren der treue Email Anbieter meiner Wahl. Die Jungs und Mädels von Mailchimp bieten für den Start alle wichtigen Funktionen wie frei konfigurierbare Signup-Formulare, einen schönen Editor für Newsletter und eine nützliche Autoresponder-Funktion.

Für den Start ist Mailchimp daher sehr gut geeignet, um die ersten Adressen zu sammeln und um die ersten Schritte im Bereich Email Marketing zu gehen. Später sollte man allerdings auf andere, mächtigere Anbieter umsteigen, gerade wenn es verstärkt um die Bereiche Automation und List-Segmentation geht.​

Kosten:
Kostenlos für kleine Blogs

4. Die wichtigsten Tools zur Conversion Rate Optimierung

Nun kommen wir zum spannenden Teil, denn hier entscheidet sich letzten Endes, ob ihr ein Produkt verkauft, einen neuen Abonnenten gewinnt oder ob eure Leser eure Angebote einfach ignorieren und wieder von der Seite verschwinden.

Thrive Leads

Thrive Leads

Ok, ich gebe zu - ich bin eigentlich kein großer Fan von Popups. Aber wer ist das schon. Fakt ist aber, dass sie unglaublich gut funktionieren, wenn es um das Sammeln von Email-Adressen geht. 

Entscheidend ist jedoch, dass man es mit der richtigen Strategie tut und ohne seine Leser zu nerven.

Der Thrive Leads ist das bisher beste Popup Tool, das ich für WordPress finden konnte. Neben einem genialen Editor gibt es noch eine Vielzahl an Targeting-Optionen, so dass auch wirklich nur interessierte Nutzer ein Popup angezeigt bekommen.

Außerdem bietet es einfach geniale Möglichkeiten für A/B Tests. Nicht nur könnt ihr unterschiedliche Texte und Designs testen. Ihr könnt komplette Popup-Typen gegeneinander testen - also Overlays gegen SlideIns, gegen Optin-Boxen in der Sidebar usw.​

Kosten:
Beginnt ab $47

Ein paar Worte zum Schluss

Auch wenn euch die richtigen Tools sicherlich helfen können, das ein oder andere zu bewegen. Kauft nie ein Tool einfach so! Nehmt euch die Zeit es in Ruhe anzuschauen und beschäftigt euch intensiv damit. Es gibt nichts ärgerlicheres als eine teure Software, die kaum genutzt wird.

Auch braucht alles die richtige Zeit. Wenn ihr nicht gleich anfangen wollt eine Email-Liste aufzubauen, dann lasst doch einfach die Popups erst einmal weg. Man kann sie später immer noch hinzufügen. Viel wichtiger ist, dass ihr auch die Zeit habt, die Werkzeuge die ihr zur Verfügung habt auch richtig einzusetzen.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg bei euren Projekten und vor allem viel Spaß!

- Euer Sebastian​

Aus Gründen der Transparenz möchte ich kurz darauf hinweisen, dass einige Links zu den verschiedenen Tools Affiliate-Links sind. Das bedeutet, dass ich eine kleine Vermittlungsprovision erhalte, solltet Ihr euch dafür entscheiden, den Service zu nutzen. Der Preis erhöht sich für euch dadurch nicht!

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